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Umfassende Vorbereitung.

Mit unserem Incident Response Service stellen wir sicher, dass Ihrem Unternehmen im Ernstfall die richtigen Ressourcen und Kompetenzen zur Verfügung stehen. Sie zahlen eine feste monatliche Pauschale und wir bieten Ihnen dafür einen Bereitschaftsdienst mit garantierten Annahme- und Reaktionszeiten. Durch einen im Vorfeld von uns erarbeiteten Maßnahmenplan sparen Sie im Ernstfall wertvolle Zeit.

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Shadow AI Assessment

Reale KI-Nutzung erfasssen

Erfassung der real genutzten KI-Anwendungen (Cloud/SaaS, Desktop, Browser) über Sicherheitstelemetrie statt Umfragen.

Datenabfluss sichtbar machen

Erkennung von Daten, die zu nicht vertrauenswürdigen KI-Diensten fließen - inklusive Umfang und Häufigkeit.

Sofort umsetzbare Richtlinien

Konkrete Empfehlungen und Richtlinien - Templates zu Freigabe, Einschränkung oder Sperrung von KI-Anwendungen.

KI-Tools verbreiten sich schneller, als Richtlinien entstehen. 78 % der Mitarbeitenden geben an, nicht freigegebene KI-Tools zu nutzen (WalkMe/SAP, 2025) – häufig ohne dass Unternehmen wissen, wer sie nutzt, welche Daten dabei fließen und welche Inhalte ausgetauscht werden. Das Shadow AI Assessment macht die reale KI-Nutzung sichtbar – als Grundlage für einen geregelten, DSGVO- und EU-AI-Act-konformen Einsatz.

Was ist Shadow AI

Shadow AI bezeichnet den nicht genehmigten oder unüberwachten Einsatz von KI-Tools, -Modellen und -Systemen durch Mitarbeitende innerhalb eines Unternehmens – etwa über private Accounts, ohne dass IT oder Security davon wissen.
Shadow AI ist kein eigenständiges Phänomen, sondern der am schnellsten wachsende Teil von Shadow IT – mit einem eigenen Risikoprofil:

  • KI steckt oft als Feature in bereits freigegebenen Tools (z. B. KI-Funktionen in Office- oder CRM-Anwendungen) und ist schwerer zu erkennen, als klassische Schatten-Anwendungen.
  • KI-Systeme benötigen oft eine große Menge an Kontext-Information und weitreichende Berechtigungen, um gute Ergebnisse zu liefern. Entsprechend größer sind die Risiken.
  • KI-Systeme nutzen mitunter die eingegebenen Informationen für das Training des Systems und liefern diese potentiell auch an Dritte aus. Eine nachträgliche Kontrolle ist prinzipbedingt unmöglich.
  • KI-Systeme sind Ziel eigener Angriffstechniken wie Prompt-Injection, die es bei klassischem Shadow IT nicht gibt. Die Anfälligkeit für Prompt-Injections ist eine grundsätzliche Schwachstelle von sprachmodellbasierten KI-Anwendungen, mit dokumentierten Vorfällen bei produktiv eingesetzten KI-Assistenten.

RISIKO

  • Datenabfluss – sensible Daten verlassen unkontrolliert das Unternehmen, oft ohne Wiederherstellbarkeit.
  • Compliance – Verstöße gegen DSGVO und EU AI Act. Der EU AI Act schreibt kein KI-Inventar wörtlich vor, verlangt aber u. a. den Verzicht auf verbotene Praktiken und ausreichende KI-Kompetenz der Mitarbeitenden – beides lässt sich ohne Wissen über die eigene KI-Landschaft kaum nachweisen.
  • Fehlende Auditierbarkeit – keine Protokollierung, wer welche Daten wohin gegeben hat.
  • Erweiterte Angriffsfläche – ungeprüfte Tools, exponierte Schnittstellen, Prompt-Injection.
  • Fehlentscheidungen – Handeln auf Basis nicht validierter KI-Ausgaben, ohne Nachvollziehbarkeit.

Zahlen im Überblick

Daten

Quelle

78 % der Mitarbeitenden nutzen nicht freigegebene KI-Tools

WalkMe/SAP, 2025

3 von 4 Nutzern nicht freigegebener KI-Tools haben bereits Kunden-, interne oder Finanzdaten geteilt

Cybernews, 2025

46 % würden ihre KI-Tools auch bei ausdrücklichem Verbot weiter nutzen

Software AG, 2025

20 % aller Datenpannen stehen im Zusammenhang mit Shadow AI

IBM Cost of a Data Breach Report, 2025

„Die Frage ist nicht, ob Ihre Mitarbeitenden KI nutzen, sondern wer sie nutzt, welche und mit welchen Daten. – KI nicht verbieten, sondern sichtbar und steuerbar machen.“

David Haase, Head of Consulting

SERVICE-ÜBERBLICK

Shadow AI Assessment

Was wir erheben
Auf Basis Ihrer bestehenden Sicherheitstelemetrie erfassen wir die eingesetzten KI-Anwendungen und -Dienste (Cloud-/SaaS- und lokale Lösungen) sowie deren Nutzungsumfang. Aus diesen Informationen ermitteln wir Ihr Risikoprofil.

Was Sie erhalten
Ein nachvollziehbares KI-Inventar, die Bewertung der verbundenen Sicherheits- und Compliance-Risiken, den Abgleich mit Ihrer freigegebenen KI-Landschaft sowie Richtlinien-Templates und priorisierte Handlungsempfehlungen. Ergebnis ist eine kurze Präsentation plus schriftliche Zusammenfassung als Entscheidungsgrundlage.

Projektablauf

  1. Kick-Off – Projektbeteiligte, Ausgangssituation, Ziele; Bereitstellung der relevanten Telemetriedaten.
  2. Erhebung der KI-Nutzung – Apps/Dienste, Nutzungsumfang, betroffene Endgeräte/Benutzer, Datenabflüsse, Interaktionsinhalte.
  3. Analyse der Shadow AI – Identifikation nicht freigegebener Nutzung, Risikobewertung, Abgleich mit freigegebener KI-Landschaft.
  4. Richtlinien-Templates – Empfehlungen zu Freigabe, Einschränkungen und Sperrung von KI-Diensten und -Anwendungen sowie Hinweise zur organisatorischen und technischen Verankerung.
  5. Präsentation & Abschlussbericht – Schriftliche Zusammenfassung und kurze Präsentation der Ergebnisse.

FAQ

Was ist Shadow AI?

Nutzung von KI-Anwendungen ohne Freigabe, Inventar oder Governance – häufig über private Accounts oder KI-Funktionen in bereits genutzten Tools.

Brauchen wir dafür neue Software?

In der Regel nicht. Das Assessment baut auf vorhandener Sicherheitstelemetrie auf.

Was hat das mit dem EU AI Act zu tun?

Der AI Act verlangt u. a. den Verzicht auf verbotene Praktiken und ausreichende KI-Kompetenz der Belegschaft. Ohne Wissen über die eigene KI-Landschaft lässt sich beides kaum nachweisen – das Assessment liefert die Bestandsaufnahme.

Sehen Sie auch, welche Daten zu KI-Diensten abfließen?

Das Assessment liefert primär (pseudonymisierte) Informationen über die genutzten KI-Dienste und -Anwendungen, die Zahl der Anfragen, die Datenmenge. Diese können als Basis für tiefere Analysen des Nutzungsverhaltens und der übertragenen Daten dienen.

Wie lange dauert es?
Abhängig von Umgebungsgröße und Datenverfügbarkeit; Festlegung im Kick-Off.

Warum r-tec?

  • Technisch voraus, menschlich auf Augenhöhe
  • Passgenaue Servicelösungen, kurze Reaktionszeiten, schnelle Terminierung, direkter Expertenkontakt
  • Schnelle Hilfe im Angriffsfall
  • ausgeprägte Service Struktur
  • 25 Jahre Erfahrung in Konzeption, Aufbau und Betrieb von Cyber Security Lösungen
  • ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert

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